Kommentar zum

Wehrdienst-Modernisierungsgesetzt

Das Umfeld, die Menschen die uns seit langem schon umgeben, die man jedoch nun nicht mehr auszublenden vermag, drängen sich einem, mir sehr auf. Die Zahl derer, die die Wahrheit biegen, der Unwahrheit ihr Leben widmen und denen Gemeinwohl unbekannt ist, sind seit jeher unzählig. Heute haben sie wieder jedoch eine Anzahl in Machtpositionen erreicht, die zur größten Alarmbereitschaft der geistigen und freien Bevölkerung aufrufen muss. Wenn ich schriftliche Relikte aus dem letzten Jahrhundert lese, eine Zeit, in der Europa von Faschismus, Brutalität und Freiheitsberaubung verwüstet war, dünkt sich mir ein schwerer Gedanke der Kohärenz auf. Der Ruf nach einem anscheinend tradierten Familienbild, einer strikt zwei geteilten Geschlechterrolle, dem Blick nur nach innen auf das eigne tönt durch alle Lüfte.

Die einen schreien Lügen in die weite Welt hinaus; lechzten nach Wahrheit, einer selbst erschaffenen, auf Unwahrheiten basierte Realität. Einzig erschaffen des eigen Wohles. Sitzen hoch droben in einem weißen Turm, beschuldigen die Menschheit der eignen Unwissenheit. Wagt nur jemand zu begehen, der eigenen wankenden Integrität einer Unwahrheit zu bezichtigen, so werden sie untergehen, ersaufen indes Schwall an zur Wahrheit deklarierten Lüge, gebunden an die Missetat. Bedienend einer Macht von Medien, der Kraft an Bildern, den Menschen die das Medium kontrollieren und sich aus der misantropischen Lage Kapital versprechen. Und wir lassen unseren Geist verpesten, überfluten von Wissen und Lügen; viele können nicht mehr unterscheiden von dem was zu glauben sei. So wird die anfangs so schlichte Lüge zu dem mächtigsten Apperat der Unterdrückung. Wir sind gefesselt, gebannt der Nächsten, unser Geist spannt sich bei dem heroischen Verbrechen, nimmt unsere Aufmerksamkeit. Wie könnt man bei solch spannendem Sujet noch glauben, noch verstehen, noch lesen die so triste Wahrheit.

Welch andere, die uns so nahen, zumindest geographisch in unserer Tür, zersplittert an kleinpolitischen Interessen, an dem eigen Wohle, schlurfen hohen Kinnes durch ein Parlament und rufen: Soldaten, wir brauchen Soldaten, große schlanke Männer. Regt sich zur Zeit noch ein Zweifel, ein großer Unmut in den Jungen, ziehen sie zurück den eigenen Wunsch, schieben ihn auf bis die eine Welle verebbte.

Wie lange lässt man sich, gegen des größten eigen Willen, im Dunkeln arbeiten, wenn es alle, viele, naja die männliche Jugend, angeht. Aber was ist dies schon, dies wenige, diese paar Prozent, die uns schon nicht nehmen unsere Stimmen. Die Stimmen schwinden schon, aber doch nicht von denen, die wählen wandern die Linke oder AFD; alles linke Extremisten oder konservative mit kleinem Drall. Da tut der Dienst an der alten Waffe nur gut, lernen sollen sie die Härte, das Binäre, kennenlernen unsern Feind. Wer ist dies nur? Steht er im Westen oder im Osten. Im Westen die Franzosen sind, doch die sind es schon lange nicht mehr, nun kämpfen wir zusammen für Frieden und Kapital. Bauen bestimmt bald atomare Waffen, kämpfen Brust an Brust in archaischem an irgendeiner Front. Auf nach Süden, auf nach Osten, auf nach Norden. Auf nach Westen? Nein, da sind unsre besten Freunde, die lassen uns erwachen aus langem Schlaf.

Gefickt das kleine Kind,

vergewaltigt das Rechtssystem;

was kommt da auf?

ein Ruf nach meinen Taten?

Nein, Nein, Nein

Ihr seht das alles falsch,

rufmorden tun mich die Extremisten

anhängen mir,

was ich nicht wagte zu begehen.

Ihr glaubt mir nicht?!

Mir, dem Herrn der Welt

unter gelber Haut,

dem Gebieter über Öl und Frieden,

Drill baby drill­­.

Beschwerern tut ihr euch

über meine Klimapolitik,

über das Hütchen meiner alten Frau.

Ihr denkt zu viel,

fragt zu viel nach einem Grund,

beschwert euch einer Macht,

die ihr doch nicht besitzt.

Man denkt zu viel,

man begerht schon hart.

denken sollt ihr an wen andres,

an was spandres

Zerbomben werde ich einen Staat.

Wen will ich nur, wen will ich nur

wer mag nur mir eignen?

höre ich doch was ein echter Freund zu melden hat,

ich hörte der führte schon nach meiner Wünschensart.

Befiehlt mit

ach einer so schönen alten Art.

Donnernd dröhnt der tiefe Bass,

gehetzt der nächsten Wiederwahl.

Der Rhetorik eines Extremisten,

untergeben eine Unterzahl,

ausgeliefert eine unermessliche.

Nur die Angst ihn bewahrt,

nur die Furcht ihn noch treibt.

Wo bleibt denn mein Mannes Stahl,

wenn ich schon an so kleinem Ding versag

Wenn der Gockel ruft,

wenn der Schuft die Wahrheit lügt,

macht Komik,

lasst des Masse Lüge nicht erdrücken euch.